Best of Captain Jan – Die schönsten Bilder vom Polaris Skipper

Jan Schäper war die längste Zeit ununterbrochen an Bord der Polaris. In den letzten 12 Monaten hat er das Schiff gerade einmal für einen Tagesausflug an Land verlassen. Die Achterkabine – mal steuerbord, mal backbord – ist im Laufe der vergangenen zwei Jahre Weltumsegelung zu seiner persönlichen Höhle geworden. Privatsphäre? Fehlanzeige! Jan teilte sich seine Kabine zu besten Zeiten mit 200 Litern Trinkwasser, mit durchschnittlich 300 Dosen Bier, Saft, Milch und Coca Cola. Während der Kapitän ein wohlverdientes Nickerchen machte, schlich jedes Crewmitglied mindestens einmal in seine Kabine: Trinken ist schließlich überlebenswichtig.

So ein Kapitän hat es nicht leicht. Er ist für das Leben und die Gesundheit seiner Mannschaft verantwortlich. Die Unversehrtheit des Bootes zu bewahren ist sein 24/7 Job. Schnell ans Ziel kommen, nach drei Tagen Flaute Delfine zu organisieren, das Essen loben und dankbar sein, Verständnis für alle Wehwehchen haben und die Klospülung 365 Mal im Jahr erklären: Die Liste der Ansprüche an einen Skipper ist unendlich lang. Da hilft manchmal nur: Kopfhörer auf die Ohren und den Löffel ins Nutella-Glas.

Man mag es nicht glauben, aber auch eine Weltumsegelung ist Arbeit, bedeutet Anspannung und Anstrengung. Für den Körper, den Geist und die Seele. Wenn Jan nach Deutschland kommt, will er erst einmal eines: Urlaub. Und wo? An der Ostsee. Glück kann so einfach sein.

Cocos Keeling - Crew im Dingi 1

Nein, das ist nicht die Polaris. Aber Skipper Jan hat auch auf dem Dinghi die Kapitänsmütze auf.

 

 

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