Day 14 & 15 by Jenny

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Tag 14

piep – piep – piep – piep – … und die Crew schläft! Was zu diesem Zeitpunkt Skipper Jan und restliche Crew jedoch noch nicht wissen: die Polaris ist nicht länger durch den Anker festgemacht, sondern „lässt sich gehen“. Die Minuten vergehen und die Polaris treibt mit rutschendem Anker weiter. Das bescheidene Piepen im Salon läuft ununterbrochen… und wird endlich durch Crewmitglied Bea erhört. Es dauert keine Minute bis Bea realisiert, dass sich der Anker vom Ursprungsort gelöst hat und schnelles Handeln gefragt ist. Die Idee: Zurück zum Ankerplatz und ankern… mit Erfolg! Hohe Fünf für einen kühlen Kopf bei herbstlichen Temperaturen und eine bravouröse Leistung an der Bugspitze.

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Der Mittwoch, der so abenteuerlich begonnen hat wurde mit jeder Stunde entspannter, sonniger und ruhiger. Geplant war es gegen Nachmittag die Segel zu setzen, doch auch an diesem Tag hat sich der Wind erneut gegen flotte Segelmanöver verschworen und weht wieder gegenan. Dafür konnten wir alte Militätürme bewundern.

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Morgen ist ein neuer Tag. Wie sagt man so schön: neuer Tag, neues Glück?! Vielleicht sein der Crew ja morgen ein paar Stunden Segelfeeling vergönnt. Um casino 08 Uhr nimmt Boot mit samt seiner Besatzung Fahrt auf mit dem Ziel vor Sonnenuntergang in Brighton anzukommen. We“ll see!

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Tag 15

Vom Ankerplatz nach Brighton – 85 Seemeilen (knapp 157 Kilometer)… noch etwas zerknautscht wurden heute Morgen pünktlich um 8Uhr Ortszeit bei trüb-nassen Wetter zwar nicht die Segel gesetzt, aber immerhin der Anker reingeholt und der Motor angeschmissen. Ein längeres Stück entlang der Südküste Englands im Kampf gegen die Zeit stand bevor. Nicht allzu lange unterwegs, wies Skipper Jan seine Crew darauf hin, dass sie soeben die kürzeste Verbindung (via Zug oder Fähre) zwischen England und Frankreich, Dover-Calais, passiert hätten. Mit fortschreitender Zeit machte auch das Wetter ein 180° Kehrtwendung… aus grau-nass-bewölkt werde strahlender Sonnenschein. Nun mangelte es lediglich noch am passenden Segelwind. Was nicht ist, kann ja noch werden. Und immerhin kam unterwegs dann doch noch zumindest das Vorsegel zum Einsatz und damit auch zu 50% Segelfeeling auf. Sichtlich gefiel dies auch dem Sandmännchen und seinen Freunden, die den Meerblick mit 100% Sonnenfaktor in vollen Zügen genießen.   Und was sagt eigentlich unser Stimmungsbarometer an Board? eine dicke glückliche 9 (die volle 10 gibts dann bei Segelvergnügen mit 2 Segeln ;-))! Die Crew harmoniert allerfeinst, hat Spaß und freut sich, dass sie die Aufholjagd von mehreren Tagen Zeitverzug a la Mopgeschwindigkeit mit Fluxkompensator aufgeholt hat und somit wieder voll im Zeitplan liegt! Denn gegen Abend ist die „Crew-Familie“ im Hafen „Brighton Marina“ eingekehrt. Mit einem Spaziergang durch Brighton hat die Crew ihren langen Tag entspannt ausklingen lassen. Einen schönen Tag wünschen Jan, Bea und Jenny.

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