Guernsey nach Brest

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Drei schöne und spannende Tage liegen hinter uns.

27.08.2013
Nach dem ausgiebigen Frühstück geht es ans einkaufen. Bea, Ronny und Gabor machen sich mit dem Dingi vom Liegeplatz auf zur Kaimauer und dann in die Stadt.
Jan kümmert sich um die Herausforderung mit der Funke. Das verflixte Ding sendet aber empfängt nicht. Nach diversen Tests mit der Notantenne und dem einbinden des ganzen Hafen in diverse Versuche, werden die zwei ortsansässigen Simrad Händler aufgesucht und vorher der technische Service in Deutschland angerufen. Alle alle drei sagten mir das selbe. Blackbox hin. Also den Vertrieb in Schleswig angerufen und vereinbart, dass ein Tauschgerät nach Brest geschickt wird. Alles zusammen dauert den ganzen Tag für Jan.
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Nachdem die Drei gegen Mittag vom shoppen zurück waren, geht es für sie an den Strand. 15 Grad hat das Wasser. So wird berichtet. Aber dafür ist es sehr klar uns sauber. Als Tüpfelchen auf dem I gibt es schönen Sandstrand.
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Am Abend wird sich Landfein gemacht und in die örtliche Tapasbar spaziert. Das Essen hier ist der Hammer. Wir können garnicht genug bekommen. Am besten ist der mit Honig überbackene Ziegenkäse. Anschließend noch ein Absacker in einem Pub. Zurück auf der Weltumsegelungsyacht noch mal den Reeds und Stromkarten für die Kanalinseln auf den Tisch und die kommenden Tage geplant.
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28.08.2013
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Allgemeine Vorbereitungen wie Dingi verstauen und Yacht klarieren stehen auf dem Plan. Um 12:00 Uhr Ortszeit soll es los gehen. Erst noch tanken und dann bei Flaute erst nach Norden um dann mit dem Strom nach Westen abzubiegen. Passt! Der Strom schiebt uns mit 7 kn zum nächsten Ziel. Dieses ist 80 sm entfernt und soll gegen 03:00 Uhr LT erreicht sein. Unterwegs wird gekoppelt und mit den Seekarten hantiert. Gute alte Navigation. Gegen 01:00 zieht Nebel auf und wird immer dichter. Wir drosseln das Tempo stark auf 2 kn, lauschen, Bea sitzt am Bug, Ronny macht sich mit dem Radarbild vertraut und checkt in kurzen Abständen das AIS. Hier und da sind Kursänderungen nötig um den KVR gerecht zu werden. Wir entscheiden uns gegen den geplanten Hafen Bloscon und fahren weiter nach Westen. Um 02:00 Uhr kommt ein Funkspruch von einem Boot rein das nur sehr schwach auf dem Radar zu sehen ist. Auf dem AIS garnicht. Er fragt uns nach unserem Weg und beschreibt seinen. Jan vereinbar die Kursänderungen mit ihm und weiter geht es. Der dicke Nebel hält bis 10:00 Uhr und ist dann weg wie ein Theatervorhang.

29.08.2013
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Nachdem sich der Nebel verzogen hat, offenbar sich uns die französiche Nordküste mit ihren zahlreichen kleinen Felsen im küstennahem Wasser. Auf offenbaren sich uns zig Angler in Ihren zum Teil winzigen Böötchen.

Bei spiegelglatter See und null Wind geht es mit dem Flautenschieber weiter. Ziel ist nach gestriger Planänderung Brest, Marina du Chateau. Vorbei an wunderschönen Steilküsten mit kleinen Häuschen und Leuchttürmen bebaut ging es um 14:00 in Richtung Osten bis zur Einfahr. Nach den letzten Stunden Motorsound blieb es uns sogar vergönnt alles in Ruhe unter Segeln zu genießen. Herrlich!
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Gleich geht es noch in die Planung für morgen. Angedacht ist ein Tagesausflug zu den so genannten „Sieben Inseln“. Bea will unbedingt einen Papageientaucher sehen und wir freuen uns auf bestes Segelwetter zwischen den Küsten.
Bis morgen.
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