Goodbye Festland-Europa

image

Nachdem die Polaris die heimischen Gewässer verlassen und Europas Festlandküsten unsicher gemacht hat, geht es nun zum ersten Mal so richtig auf den großen Teich und die letzte Etappe vor Start der ARC kann beginnen. Am Samstagnachmittag hat die neue deutsch-österreichische Crew, bestehend aus Arnold, Gregor, Holger, Hendrik, Roland und Robert, das Schiff in Vilamoura geentert und nach dem Kojenbezug erst einmal die Marina ausgekundschaftet. Nach einem gemeinsamen Abendessen und dem einen oder anderen Guinness ging es aber trotzdem relativ früh in die Kojen, die Anreise steckte allen noch ziemlich in den Knochen. Am nächsten Tag ging es dann nach einem ordentlichen Frühstück erst einmal zum nächsten Supermercado, um sich mit ausreichend Proviant für den ersten Schlag nach Madeira einzudecken. Es ist garnicht so leicht, sieben verschiedene Geschmäcker unter einem Hut zu bekommen. Am Ende waren sich aber alle einig und es wurde gekauft, was Portugals Speiseküche so hergibt. Einziges Problem, wie soll man die vielen Wasserflaschen und Lebensmittel nur zum Boot bekommen? Ein wenig österreichischer Charme, gewürzt mit einer Brise Wiener Melange, und auch dieses Problem war gelöst. Am Ende ist dann die Crew mit zwei geliehenen, schicken knallgelben portugiesischen Einkaufswagen durch Vilamoura gerasselt und hat am Bootssteg bei der örtlichen Schickeria sicherlich für etwas Aufsehen gesorgt. Nachdem der Proviant ordentlich verstaut war und Jan eine ausführliche Sicherheitseinweisung gegeben hat, ging es endlich mit der neuen Crew aufs Wasser. Der Wind hat pünktlich auf die Minute aufgefrischt und bei schönstem Sonnensegelwetter wurden einige Manöver vor Portugals Küste geprobt. Nach zwei Stunden Vorgeschmack ging es wieder zurück in die Marina, wo dann von unserem talentierten Hobbykoch in der Runde ein hervorragendes Coque Vin gezaubert wurde. Gut gesättigt und ein wenig geschafft nach dem ersten Segeltag geht es nun in die vorerst letzte schaukelfreie Nacht. Morgen früh darf sich Jan noch einen kleinen Höhenritt in den Mast gönnen, um sicherheitshalber noch einmal alle Wanten & Co. zu überprüfen. Danach wird ausklariert und wir sagen Goodbye Festland Europa. Nächster Stopp Madeira, Atlantik.
image

image

image

6 Responses to “Goodbye Festland-Europa”