Sechs Segler in Erwartung auf etwas Großes

Hier im Hafen von Las Palmas laufen die Vorbereitungen zur ARC auf Hochtouren. Überall hängen Leute an den Masten, es wird geschraubt, gebohrt, gesägt, poliert und viel gelacht. Die Stimmung ist euphorisch, schnell lernt man neue Leute kennen und doch ist die Anspannung zu spüren. Auch wir als ARC Crew der Polaris sind im Strudel der Vorbereitungen angekommen. Unsere Startnummer ist da, nun ist es offiziell, es ist die 130-unsere Platzierung wird besser!

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Holger und Jan haben uns heute früh im ARC Büro eingescheckt und die To-Do Liste für die nächsten Tage abgeholt. Es wird ein tagesfüllendes Programm an Seminaren, Treffen und Abendveranstaltungen geboten. Aus Zeitgründen wurden die Veranstaltungen heute innerhalb der Crew aufgeteilt, so dass wir möglichst alle Infos mitnehmen können. Björn machte sich mit Bea und dem sprachkundigen Federico in Richtung Supermarkt um für die Vorbereitungswoche einzukaufen. Schon für diese kurze Zeit kam eine wahnsinns Menge an Verpflegung zusammen.

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Achim bekam von Bea in Vorbereitung auf das warme Karibikwetter einen neuen Haarschnitt verpasst, unsere interessierten Bootsnachbarn vermuteten sofort ein Ritual dahinter.

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Skipper Jan machte nach einem tollen Mittagessen (wie immer vielen Dank an Federico) eine ausführliche Sicherheitseinweisung. Die Polaris wurde von uns unter die Lupe genommen mit Seeventilen, Pumpen, Rettungsmittel, Stauräumen und allem was dazu gehört, der Aufbau und die Funktion der super ausgestatteten Rettungswesten wurde gezeigt und erklärt und das Verhalten in Notfällen besprochen.

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Das nahm tatsächlich einiges an Zeit in Anspruch, so dass wir nur noch eine kurze, dafür aber umso sportlichere Trainingssession mit Alex vor dem Abendessen einschieben konnten. Er wird uns während der gesamten Tour in die Karibik mit seinem funktionellen Fitnessprogramm psychisch und vor allem physisch in Form halten. Es ist mit einfachen Mitteln, die an Bord vorhanden sind zu realisieren und hat bereits nach kurzer Zeit einen tollen Trainingseffekt.  Ebenso wie das leckere Essen was uns Federico zaubert, wird dies ein wichtiger Teil des Tages für uns werden. Einige der Übungen werden wir die nächsten Tage mit euch teilen.

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Aber wer sind wir eigentlich? Eine kleine Vorstellung der Verrückten die sich in die Weiten des Atlantiks trauen folgt.

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Name: Björn Meyer
Alter:   34
Verbindung zum Segeln: Ich habe Segelerfahrung seit 10 Jahren, angefangen hat es mit einem Praktikum in einem Yachtcharterbetrieb auf Rügen. Meine Segelreviere sind Ostsee, Nordsee, Mittelmeer und Karibik, wobei die San Blas Inseln in Panama mein absolutes Lieblingsrevier sind.
Gedanken zur Atlantiküberquerung:  Seit Beginn meiner Segelzeit war es Traum von mir den Atlantik zu überqueren und bin nun froh ein so gut augestattetes Boot wie die Polaris für dieses Vorhaben gefunden zu haben!
Was ist Glück für dich? Die Freiheit zu haben, mein Leben so zu gestalten wie ich online casinos es möchte.

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Name: Holger Knoche
Alter:   56
Verbindung zum Segeln: Seit 22 Jahren bin ich passionierter Segler und stolzer Bootbesitzer einer guten „alten“ Bavaria 390. Mein Heimatrevier ist die Ostsee, ab und an bin ich auf dem Mittelmeer unterwegs und habe inzwischen um die 20000 Seemeilen auf dem Buckel.
Gedanken zur Atlantiküberquerung: Man muss es einfach mal gemacht haben.
Was ist Glück für dich? Mit den Lieben gesund und zufrieden durchs Leben kommen.

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Name: Alex Hüfner
Alter:   47
Verbindung zum Segeln: Eigentlich keine. Queen Mary kam für den Trip allerdings nicht in Frage.
Gedanken zur Atlantiküberquerung: Ganz schön viel Wasser…
Was ist Glück für dich? Meine Freundin.

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Name: Achim Haller
Alter:   33
Verbindung zum Segeln: Ich segel seit ich 20 bin, habe mich dann durch die Segelscheine bis hin zum SHS und Yachtmaster Ocean durchgearbeitet und bin oft als Skipper unterwegs. Meine Lieblingsreviere sind die nördliche Adria und Venedig.
Gedanken zur Atlantiküberquerung: Hoffentlich fangen wir einen Fisch!
Was ist Glück für dich? Familie, Fisch und endlich „fier“ Millimeter lange Haare.

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Name: Federico Stefanelli
Alter:   34
Verbindung zum Segeln: Ein Freund von mir hatte ein kleines Segelboot und damit meine Leidenschaft entfacht. Vor kurzem habe ich meinen Segelschein gemacht. Kochen ist meine zweite Leidenschaft und ich versuche nun beides zu verbinden.
Gedanken zur Atlantiküberquerung: Ich möchte meine Segelerfahrung erweitern und in der Karibik für einige Zeit bleiben. Außerdem ist es für mich ein großes Experiment mit bisher unbekannten Leuten auf engstem Raum diese Erfahrung zu teilen.
Was ist Glück für dich? Kochen und die Welt entdecken!

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Name: Jan Schäper
Alter:   33
Verbindung zum Segeln: Die Nähe zu den Elementen. Angefangen habe ich mit Jollensegeln. Seit dem war ich die letzte 3 Jahre fast jeden Tag nem Segelboot auf den Brandenburger Gewässern unterwegs, im Juni 2010 kam dann die Hochsee dazu.
Gedanken zur Atlantiküberquerung: Riesen Abenteuer, große Aufgabe, gute Vorbereitung, „Und hinterher hats Spaß gemacht!“ (Zitat Björn)
Was ist Glück für dich? Die Erlebnisse im Leben mit Menschen zu teilen, die mir wichtig sind.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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