Leben im Einklang auf Galapagos

Wenn man hier auf einer der vielen Inseln von Galapagos am Morgen aufsteht, bietet sich ein unbeschreiblich schönes Bild. Das Wasser schimmert in sämtlichen Farben. Angefangen bei einem dunklen Blau auf See bis zu völlig klarem Wasser an den Stränden. Dazwischen durchquert es die gesamte Farbpalette. Je nach Untergrund mal Azurblau bei Felsen bis Türkis über Sand. Mit den Augen am Strand angekommen, leuchtet die Vegetation in der selben Vielfalt. Nur eben mit dem Grundton grün. Lässt man das Auge weiter schweifen, kommen schwarze Lavalandschaften dazu.

So von der Schönheit der Natur satt gesehen, geht es beim Frühstück dann gleich weiter mit unbeschreiblichen Eindrücken. Unter dem Boot sammeln sich im Schatten kleine Fischschwärme, welche natürlich größere Räuber anlocken. Und so ist es völlig normal, dass plötzlich ein Schwarm Thunfische um das Boot rauscht und sich die Kleinen holt.Zur selben Zeit stößt eine Gruppe von Seevögeln dazu und mitten im Hafen entbrennt sich ein Streit um das Futter.

Rochen ziehen elegant ihre Bahnen und Seelöwen schauen ab uns zu aus dem Wasser. Jede Insel hat ihre eigene Population. Und nicht nur das. In unmittelbarer Nähe zueinander haben sich verschiedene Schildkröten entwickelt. An der einen Stelle leben Schildkröten, welche sich von Blättern der Bäume ernähren. Diese haben einen besonders langen Hals. Der Panzer ist über dem Hals etwas ausgespart, so dass der Hals auch senkrecht nach oben gestreckt werden kann. Ein paar Kilometer weiter lebt eine Art, die sich von Pflanzen am Boden ernähr. Diese braucht keinen langen Hals und hat ihn auch nicht. Jedes Tier hier ist perfekt an seine kleine Umgebung angepasst. Genaueres über die Tiere und Ihre Vielfalt könnt ihr gut im Internet nachlesen (z.B. nationalgeographic.de)

Viel interessanter ist die Tatsache, dass hier alle Tiere und Mensch in Einklang Leben. Ein Beispiel macht das sehr deutlich. Es ist 14:00 Uhr, die Sonne brennt und alle flüchten in den Schatten. Also sitzen Seelöwen, Echsen, Finken und Menschen gemeinsam im Schatten von Cafes, Mangroven. Wichtig ist hierbei, dass es wilde Tiere sind.

Eine weiteres schönes Beispiel gibt es für den Umgang mit den Tieren. Wenn zum Beispiel eine Echse über eine Straße möchte, wird der gesamte Verkehr lahm gelegt, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Im Grunde sind es völlig normale Dinge. Nur hier ohne hupen und drängeln. Man könnte fast von „Teamgeist“ sprechen. 🙂

Auch im Meer lebt man hier in einem schönen Einklang. Man kann selbst mit Hammer- oder Weissspitzenriffhaien schnorcheln. Diese schwimmen innerhalb von wenigen Meter um einen herum. Dabei trifft man dann noch Schildkröten und Rochen in atemberaubenden Grössen, riesige Fischschwärme, Echsen, Pinguine und Seelöwen.

Hier auf Galapagos sollte kein Tier angefasst werden. Nur so kann man viele Naturschauspiele bewundern. Und jeder achtet darauf, dass es auch noch lange so schön bleibt.

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