Abgerechnet wird zum Schluss

Jetzt haben wir weniger als 250 sm noch vor uns. Bald werden wir erfahren was unsere Leistung am Ende wert sein wird. Da wir eines der kleineren Boote in unserer Klasse sind, müssen die schnelleren einen Vorsprung uns gegenüber heraussegeln. Auch die Motorstunden werden nach dem Zieleinlauf mit der benötigten Zeit verrechnet. Viele, die die Südroute gewählt haben, sind bspw. gleich nach dem Start vor Galapagos dem Wind gegenan Richtung Süden motort. Wir selbst haben den Motor bisher lediglich in unserer ersten Nacht gebraucht.

Mit guter Laune, ein paar Drinks und delikatem Essen haben wir uns von den anspruchsvollen Nächten wieder erholt. Wir mussten unseren Kurs ein wenig Richtung Süden ändern, um einem Gebiet mit wenig Wind auszuweichen. Andere Schiffe sind unter Zuhilfenahme des Motors auf dem direkten Kurs geblieben. Heute haben wir verschiedene Möglichkeiten ausprobiert mit dem Schiff bei wenig Wind direkt von achtern zu segeln. Derzeit segeln wir butterfly mit dem Großsegel auf der einen und der Genua auf der anderen Seite. Nur ein paar Knoten Wind mehr und wir können morgen mit dem Spinnaker segeln. Vorbereitet ist alles.

Unsere Angelhoffnungen haben sich zwischenzeitlich ganz eingestellt. Die Fische hier sind leider eine Nummer zu groß für uns. Jeden Tag hatten wir Bisse, jedoch riss die Sehne oder spulte sich in Gänze von der Rolle. So haben wir unsere gesamte Angelsehne verloren.

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