Im Reich der wilden Tiere

In den letzten Wochen begegneten uns allerhand wilde Tiere in freier Wildbahn, über die wir jetzt kurz berichten wollen. Beginnen wir mit dem großen Vogel-Spektakel auf Hamilton Island. Überall am Hafen schwirrten Kakadus, Loris und Tasmanwürgekrähen durch die Gegend, ließen sich füttern und sorgten für eine ordentliche Lautstärke.

Obwohl man es den kleinen Kerlchen nicht zutrauen würde, verjagen die Loris ihre größeren Fress-Konkurrenten mit Leichtigkeit. Das konnten wir mit eigenen Augen sehen, als wir unser halbes Essen an sie und die Kakadus verloren. Hören konnten wir vor allem die Krähen, deren Gesang eher an einen erstickenden Truthahn erinnerte.

Bei der nächsten Station, dem Whitehaven Beach, enterten als erstes einige Möwen unser Schlauchboot und blieben trotz des Wellengangs sehr standhaft. Bei einer unserer Pflichtwanderungen (bekommen wir bei Landgang in einem neuen Ort immer von unseren Eltern übergeholfen) begegneten uns eine Riesenechse und ein gefleckter ca 1,5 m langer Python. Somit hatte sich der Spaziergang über die Insel doch gelohnt.

Nach dieser wunderschönen Station sahen wir endlich die lang ersehnten Wale. Buckelwale, 3 Tiere, so riesig, so majestätisch. Sie sprangen extra für uns und ein paar Fotos so hoch, dass wir ihre Drehungen bewundern konnten. Und dann der gewaltige Rückenklatscher ins Wasser. Ein wirklich grandioses Erlebnis.

In Cairns angekommen, ging’s am zweiten Tag bereits auf eine Tagestour, auf der wir den berühmten Kookaburra entdeckten, einige Schmetterlinge und weitere große Echsen. Der schönste Abschluss für diese Reise durchs Tierreich waren die Tauchgänge am Great Barrier Reef bei Lizard Island. Hunderte große, kleine, bunte Fische kreuzten unsere Wege. Ein Weißspitzenriffhai überraschte Anni und Micha, einige Rochen wühlten im Sand und eine Schildkröte  äste gemütlich am Grund und ließ sich trotz unseres sicherlich komischen Aussehens in Taucherbrille und Schnorchel nicht stören. Außerdem konnten wir bereits vom Boot aus riesige Fische beobachten, die wir unabsichtlich mit Wäscheklammern fütterten.

Viel zu früh brechen wir nun wieder auf, um noch mehr wilde Tiere zu sehen.

Jenni, Pascal, Aaron & Anni

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