„Nicht mal eben schnell!“ oder „Wie kommt man ans andere Ende der Welt?“

  1. START – Potsdam (Auto)
  2. Berlin (Flug)
  3. London (Flug)
  4. Honkong (Flug)
  5. Perth (Flug)
  6. Christmas Island (Flug)
  7. Cocos Keeling West Island Flugbahn (Taxisbus)
  8. West Island Fähranleger (Fähre)
  9. Home Island (Dhingi nass)
  10. Direction Island
  11. ZIEL – POLARIS

Wer glaubt, dass man so sich so einfach in einen Flieger setzt und 12 Stunden später da ist, sollte nicht weiterlesen. Ricco fuhr ganz entspannt mit dem Zug nach Frankfurt/M. und flog erstmal los bis Hongkong. Dort war Warten auf den Flieger und auf Bea angesagt. Ich bin in Tegel gestartet und bis London geflogen. Dort stand ich dann 2 Stunden auf dem Rollfeld, bekam alle 10 Minuten eine Durchsage von …ingeneering…blablabla und sowie Muffensausen wegen dem Anschluß nach Hongkong. Dafür hatte ich aber eine ganze Sitzreihe für mich und habe geschlafen, gegessen, geschlafen. Ganz entspannt und relaxt also doch noch 50 Minuten vor dem Abflug bei einem ziemlich übernächtigten Ricco an. Der Flug bis Perth war dann Stress, weil alle Kindlein (ca. 5) trotz Dunkelheit ein Konzert vom Feinsten abgegeben haben. In Perth hat uns die „Gastfreundschaft“ der Australier in Empfang genommen: Raus, raus, raus, ausziehen fast alles bis auf aufs Hemd und bloß nicht auf dem Flughafen bleiben. Nicht mal Sitze gab es. Also gegen 23.30 Uhr ins Taxi und trotz Navi für 17 km und autoleeren Straßen 40 Minuten bis ins Hotel. 5 Stunden Schlaf, ein ziemlich gutes Frühstück und wieder zum Flughafen. Komisch, 20 Minuten trotz regem Verkehr.

Nächste Station war Christmas Island, mit einer Truppe, die samt Gästen auf Hochzeitsreise waren. Ojeejeejee. Der Hammer war dann  der Umstieg, weil wir ja weiter wollten. Cocos wartete und unsere Polaris ebenfalls. Einreisepapiere ausfüllen, aussteigen, rechte Tür auf dem Flughäfchen, nach hinten raus und durch die linke Tür wieder rein. Ach ja und für Cocos wieder Papiere ausfüllen, einsteigen und Überraschung: die Hochzeitsgesellschaft reist auch weiter mit. Trotz allem sind wir auf Cocos pünktlich gelandet, kamen Dank einer guten Mailbeschreibung auch in den Bus und bis zur Fähre. Und dann…. War da der Anblick eines Paradieses. So einen Kitschfilm und doch traumhaft. Alle Widrigkeiten vergessen. Und an der Fähre wartete Sheila schon auf uns mit dem Einkauf. Nochmal in den Dorfkonsum, Eier und Ingwer nachgeladen und auf das Dingi gewartet. NDS Darwin war so freundlich, uns abzuholen und freute sich diebisch, die Landratten mit einer zünftigen Bugwelle bis zur Polaris zu „fliegen“. Nass wie die Katzen kamen wir an. Tolles Hallo und ein Willkommen von „Alten“ und „Neuen“.

Nach 10 Minuten an Bord habe ich persönlich festgestellt, ich kann nur Stunden weg gewesen sein. Dabei war der Karibiktörn doch schon 8 Monate her. Und die Abendsonne an nahen Strand in der Hängematte trug dazu bei, fast schon wieder tiefenentspannt zu sein.

Und beim nächsten Mal….in der Früh im Meer und der Katzenhai schaut zu.

Beate

Beate reist ans andere Ende der Welt

Beate reist ans andere Ende der Welt

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