Interview mit Tom aus Linz (50), selbständig

Interview mit Tom aus Linz (50), selbstständig
An Bord der Polaris im Indischen Ozean von Darwin bis Mauritius

Tom, wir sitzen hier gemütlich unter Deck während draußen bei 20 Knoten Wind, 2-3 Meter Welle und leider auch Regen der Autopilot steuert. Wie magst Du das Segeln am liebsten?

Ich führe das Boot auch gern einmal über große Wellen, das ist wie Surfen mit einer Yacht, aber eigentlich genieße ich entspanntes Segeln mit netten Menschen ohne Allüren. Dazu noch schöne Musik, karibischen Klänge oder Klassik – perfekt!

Wie lange segelst Du denn schon?
Seit über zehn Jahren,  vor allem im Mittelmeer, in der Nordsee und im Atlantik. Es ist zu einem regelmäßigen Hobby geworden, dem ich mittlerweile sehr viel Zeit einräume.

Was gefällt Dir am Segelsport?
Die Reduktion auf das Wesentliche, also Wind, Wetter und das Element Wasser. Kein Schnickschnack, kein Blabla.

Welchen Job bevorzugst Du an Bord?
Am liebsten bin ich Steuermann, Deckhand oder auch einmal Smutje. Ich verwöhne die Polaris Crew regelmäßig mit Spaghetti al Olio – die kommen richtig gut an.

Wie bist Du auf die Espotoworldtour gestoßen?
Es war Zufall. Ich suchte nach spannenden Törns in diesem Zeitraum und – ganz wichtig – in warmen Gewässern. Als ich die Polaris fand, erfüllte sich ein weiterer Wunsch: eine Ozeanüberquerung.

Was beeindruckt Dich an dieser Reise?
Die Weite des Ozeans und die neuen Bedingungen beim Segeln. Aber Do Plan for Consistent Meta hard drive recovery service When you complete the analysis of a massive hard drive recovery service set, it is quite possible that you will come up with hard drive recovery service that all matches a pattern. natürlich auch die vielen neuen Menschen, die ich an Bord und im Rahmen der World Arc kennenlerne. Und die indonesische Kultur hat mich fasziniert – dort würde ich gern noch einmal intensiver eintauchen. Alles in Allem: Erwartungen erfüllt.

Welchen Luxus genießt Du an Bord?
Ich habe viel Zeit zum Lesen. Gerade beende ich Jonas Jonassons „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Der Humor gefällt mir. Außerdem gibt es hier an der Polaris dank unserem jüngsten Angelerfolg Sashimi en masse. Und ich habe mir ein großartiges Lee-Segel für meine Koje gebaut, eine Art Spinnennetz aus Leinen, die mich vor dem Herausfallen schützen.

Worauf freust Du Dich, wenn Du zurück nach Österreich kommst?
Aufs An- und Ausziehen ohne blaue Flecken. [lacht] Nein, nein! Ich freue mich riesig auf das Skifahren, auf Schnee, Kamin und Hüttengemütlichkeit.

Welche Segelabenteuer werden folgen?
Ich bin sicher, dass noch einige Ozeanüberquerungen hinzukommen werden.

von Sheila Rietscher

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