Spooky Spoony – Ein Köder für die Ewigkeit

Über Barracudas sagt man, dass sie Glitzerndes und Glänzendes zum Anbeißen finden. Und weil sich unser Kapitän Jan nicht damit abfinden kann, dass der Angelerfolg einzig auf Ricos Konto geht, und weil wir zu gern etwas Abwechslung in unseren Fischvorrat aus überwiegend Mahi Mahi und Thunfisch bringen wollen, muss also ein Köder her, der endlich einen Barracuda an Bord der Polaris lockt. Aus der Kombüse wird dafür ein Löffel dauerhaft ausgeliehen. Ein Löffel, in dem sich bereits an Loch zum An- und Aufhängen befindet und der schon gute Dienste geleistet hat. Eine Stunde lang gräbt Jan in den 125 Werkzeugkisten im Salon, findet alles, was er braucht, und bohrt, hämmert, dreht, quetscht, würgt, schraubt und steckt und pumpt den Löffel zu dem schönsten Köder, den das Meer je gesehen hat. Vier ordentliche Angelhaken, zwei davon mit einem professionellen Gelenk und sogar täuschend echte Fischaugen zieren nun „Spooky Spoony“, der in Angelkreisen ganz sicher ein Bestseller wäre.

Nach einem Moment des Stolzes, der Löffelköder bekommt sogar noch ein grinsendes Maul aufgemalt, beginnt nun das große Warten und Hoffen. Welcher Fisch gibt als erstes den Löffel für uns ab?

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