Der letzte Apfel – Genuss in Not

Woher soll man wissen, worauf man in den kommenden Wochen auf See Appetit bekommt? Wie kann man den Keksverbrauch einer Crew, die man noch nicht kennt, kalkulieren? Wie lange wird das Obst in den Netzen auf dem Achterdeck eigentlich frisch bleiben?

Nun ist es passiert: Die Gummibärchen sind leer, die Schokoladenvorräte schrumpfen mit jeder Nachtschicht um ein bis zwei Tafeln, das Bier wird knapp und erreicht seine Estimated Beer Consumption Time nur mit Ach und Krach, der Keksvorrat neigt sich dem Ende zu und Brot war irgendwie schon immer zu wenig an Bord.

Nach einer Woche nonstop auf dem Indischen Ozean quält die siebenköpfige Polaris-Crew nun seit 24 Stunden die Apfel-Frage: Was machen wir mit dem einen übrigen Apfel? Wie teilt man den letzten saftigen, glänzenden Pink Lady aus dem Supermarkt in Cocos West Island sinnvoll durch sieben? Wie können wir den Apfel strecken, pimpen, verarbeiten, so dass er irgendwie mehr ist als nur ein winziges, lächerliches Obstscheibchen pro Crewmitglied?

Panieren und in der Pfanne braten und hoffen, dass die Panade neue Masse schafft? Als Obstteller zusammen mit den drei übrigen Orangen servieren und somit vertuschen, dass es sich um eine einzige Frucht handelt? Apfel-Sahimi in hauchdünnen Scheiben mit Ahornsirup oder Honig kunstvoll auf flachen Tellern anrichten? Heimlich wegfressen und so tun, als wäre es ein anderer gewesen? Über Bord werfen und das Problem vernichten? In Vodka einlegen und als Cocktaileinlage anbieten?

Bitte löst dieses Problem für uns, damit die Harmonie an Bord wieder hergestellt wird!

The last apple

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