Der erste Schlag auf dem Rückweg – BVI’s bis Bermuda

Eine tolle erste Etappe von den British Virgin Islands nach Bermuda liegt hinter uns.

Alles war dabei: Sonnenschein, Sternschnuppen, Schauböen, fangfrischer Fisch und Wind aus fast allen Richtungen.

Die bunt zusammen gewürfelte Crew hat sich bei jeder Wetter und Gemütsphase bestens zusammengerauft.
Nach einer schnellen Eingewöhnungsphase am Donnerstagabend, ging es am Freitag auch gleich zur Sache: Einbunkern, Reparaturliste abarbeiten, Einstauen und das letzte BBQ & Bier.

Am Ablegesamstag herrschte reges Treiben am Steg, nur wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und mit neidischen Blicken uns das Frühstück munden lassen.
Genau so gemütlich haben wir dann auch den Startschuss zur Etappe erlebt und das Feld von hinten aufgeräumt.

Das Feld und die Britischen Junferninseln hinter uns

Das Feld und die Britischen Junferninseln hinter uns

Die ersten zwei Tage waren nicht besonders berichtenswert: Allgemeine Eingewöhnung mit Kartoffel/Karottensuppe bei Halbwind und 8 bis 9 Knoten cursing speed.
Ein Highlight gab es noch zu vermelden: einen 30 cm Mahimahi haben wir aus dem Wasser gezogen und bei anschließendem Sashimi verspeist.
Während der Überfahrt hat sich an Bord die allgemeine Schiffsfaulheit breit gemacht: Schlafen, Wache gehen, essen, schlafen.

Ein Mahi Mahi für leckeres Sashimi

Ein Mahi Mahi für leckeres Sashimi

Am dritten Tag nach dem Bergfest kamen dann die Lebensgeister zurück, wurden dann aber von abflauendem Wind mit anschließendem Motoren etwas getrübt, was die Crew aber nicht unterkriegen konnte. Mit gutem Essen, guter Musik, tollen Gesprächen und dem ein oder anderen Bier wurde dann auch diese Durststrecke überwunden.

Auf dem letzten Abschnitt hat Jan dann das Reffkomando übernommen: Es wurde aufgrund von Schauerböen mindestens einmal in der Stunde ein oder wieder ausgerefft. Genützt hat es wenig, da das Feld einfach ohne Rücksicht auf Verluste mit Vollzeug an uns vorbei gezogen ist. Auch der letzte Sprung von 50 sm gegen Wind und Welle unter Motor haben wir Plätze verschenkt, da wir Aufkreuzen mussten.

Und, wie steht der Wind?

Und, wie steht der Wind?

Im Hafen von St. Georgs nach einem sehr guten Anlegemanöver wurde dann auch gleich das Anlegebier um 14 Uhr Ortszeit geöffnet. Anschließend schnell das Schiff aufgeklart und die ersten schwankenden Schritte an Land genießen.

Endlich im Hafen angekommen...

Endlich im Hafen angekommen…

Es war eine tolle Überfahrt, jetzt entdecken wir Bermuda und freuen uns schon auf den nächsten Schlag auf die Azoren.

 

Kurz zu mir: Ben, 27, aufgewachsen am Wasser und immer für einen Spaß zu haben. Habe letztes Jahr mein Studium beendet und wollte, bevor die Verantwortung mich wieder einholt, mir einen Lebenstraum – die Atlantiküberquerung – realisieren.

Achja, für alle die uns weiter live verfolgen wollen, ihr könnt uns jetzt auch wieder über die Yellowbrick sehen.

DSC00625

Tags: ,

Noch keine Kommentare.

Jetzt einen Kommentar schreiben

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

+